Warum gerade der Semesterstart für die meisten Studenten puren Stress bedeutet
Es ist wieder soweit – das neue Semester steht vor der Tür.
Wenn man diszipliniert alle Klausuren und Seminararbeiten bereits zu Beginn der Vorlesungsfreien Zeit hinter sich gebracht hat, hatte man in den letzten Tagen oder Wochen tatsächlich so etwas wie „Urlaub“. Da die meisten Studenten so ziemlich alles auf die letzte Minute erledigen, fallen sie jedoch von einer Stresssituation in die nächste, da die Massen an Lerninhalten und Aufgaben –die ohnehin schon kaum zu bewältigen sind – durch das Aufschieben irgendwann einfach nicht mehr zu meistern sind. Der Stress beginnt…

Die Qual der Wahl
Das alte Semester ist noch nicht ganz vorbei, die Seminararbeiten sind gerade erst abgegeben und man erholt sich langsam vom Prüfungsstress der zweiten Klausurenphase, da muss man sich auch schon mit dem neuen Semester, unterschiedlichen Modulen, Stundenplänen und Skripten beschäftigen, bevor dieses überhaupt erst angefangen hat. Die Menge an Informationen und die oft unübersichtlichen Prüfungsordnungen bereiten auch fortgeschrittenen Studenten noch Probleme. Hinzu kommt, dass die meisten Seminare und Vorlesungen hoffnungslos überfüllt sind und die Chance auf einen Platz in der favorisierten Veranstaltung gefühlt bei 0% liegt.

Keine Müdigkeit vortäuschen
Die meisten Studenten können es sich finanziell schlichtweg nicht erlauben länger zu studieren und sind gezwungen Seminare zu belegen, die ihnen nicht zusagen, damit sie die Regelstudienzeit nicht überschreiten. Allein die Kalkulation und anschließende Entscheidung, ob man nun Abstriche bezüglich der verschiedenen Seminare macht oder ein Semester dranhängt – in der Hoffnung, dass man im darauffolgenden Semester vielleicht einen Platz ergattert – bedeutet für eine große Anzahl der Studenten an deutschen Universitäten ein vermehrtes Stressaufkommen. Man gibt sich letztendlich oft einfach mit dem zufrieden, was man bekommen kann. Das ist nicht nur demotivierend sondern vor allem frustrierend.

Gleichzeitig wächst der Leistungsdruck enorm und gerade Bachelorstudenten klagen häufig über Konzentrationsstörungen und Schlafmangel, welcher sich zu teils schwerwiegenden Schlafstörungen weiterentwickelt.

Zu Beginn des Semesters wird jeder Student mit den verschiedensten Informationen und Formalitäten überschüttet. Hinzu kommt dann noch der eigentliche Lernstoff,
Wen wundert es da noch, dass leider immer mehr Studenten zu Medikamenten wie Ritalin greifen, um dem Leistungsdruck überhaupt standhalten zu können. Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem einfach alles stillsteht. Motivation und Disziplin sind nirgends auffindbar und die meisten Studenten machen das, was erst einmal am einfachsten erscheint: Resignieren, aufschieben und verdrängen. Irgendwann gegen Ende des Semesters muss man sich gezwungenermaßen aufraffen und anfangen. Das Ergebnis des Last-Minute-Lernens fällt dabei meistens nicht zufriedenstellend aus. Der Stress geht weiter…

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